Französisch in der Welt

Französisch ist nach Deutsch die am häufigsten gesprochene Muttersprache in Europa. Nicht nur in Frankreich, sondern auch in Belgien, Luxemburg und der Schweiz wird Französisch gesprochen. Weltweit ist Französisch in 33 Ländern Amtssprache, und 180 Millionen Menschen sprechen Französisch.

In der französischsprachigen Welt findet man:
– Urlaubsparadiese
– Studien- und Ausbildungsplätze
– Geschäftspartner und Arbeitsstellen
– kulturelle Vielfalt
– wichtige europa- und außenpolitische Partner
– Freunde, Bekannte und vielleicht die große Liebe?

Französisch im Unterricht

Das besonders enge Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich kommt nicht aus ohne Menschen, die zwischen beiden Sprachen vermitteln können. Darauf bereiten wir die Schüler und Schülerinnen vor. Sowohl die Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler als auch die Arbeit mit fachspezifischen Themen finden ihren Ort im Unterricht. Entsprechen setzen wir uns mit dem heutigen, gesprochenen Französisch sowie auch mit gehobenen Standardfranzösisch auseinander. Wir befassen uns mit kulturellen Themen, die sowohl den Blick auf Frankreich richten, als auch über die Grenzen Frankreichs hinausgehen und den Blick für die frankophone Lebenswelt und die Rolle des Französischen in einer globalisierten Welt öffnen.

Dabei setzen wir auf freie und kommunikative Methoden, die Nutzung verschiedener Medien (Print-, Audio-, visuelle und Neue Medien) und arbeiten mit einem Lehrwerk, zu welchem der Verlag Zusatzmaterialien anbietet, die sowohl die Frei- und Projektarbeit bereichern als auch das selbstständige Lernen und Wiederholen zu Hause sowie in der Lern- und Übezeit unterstützen.

Französisch in der Sprachenfolge

Die Schülerinnen und Schüler beginnen in der 7. Klasse mit der zweiten Fremdsprache. Der große Vorteil am Sprachenlernen in jungen Jahren ist, dass noch spielerisch gelernt wird und dass Spaß am Fremden und Neugier aufs Neue erste Lernerfolge garantieren. Durch die Verwendung des kommunikationsorientierten Lehrwerks À Plus und ergänzenden Materialien gehen wir auf eben diese Vorzüge ein. Den Anfangsunterricht prägen u.a. Rollenspiele und spielerische Aufgabenstellungen, die den Lernenden schon früh Anlass geben, die Sprache im Austausch mit ihren Mitschülern zu sprechen. Anstelle einer ersten Klassenarbeit findet eine mündliche Kommunikationsprüfung statt, die unsere Schülerinnen und Schüler durch die praktische Anwendung der Sprache und den frühen ersten Erfolg als sehr motivierend empfinden. Die Nutzung verschiedener Medien erlaubt uns einen vielfältigen Unterricht und begeistert die Schüler und Schülerinnen. Insbesondere der Einbezug von kurzen Filmen, die die Kinder des Lehrwerks in verschiedenen Situationen ihres Lebens in Frankreich zeigen, ermöglicht gleich zu Beginn eine lebendige und lebensnahe Vermittlung der Lehrwerksinhalte. In der Freiarbeit erhalten die Lernenden stets weitere Lernangebote, die eine große Bandbreite von Aufgaben (wie z.B. landeskundlich-interkulturell orientierten Aufgaben, Wortschatzübungen oder aber auch Übungen zur Vertiefung von Grammatikeinheiten) und Kompetenzen (Hör- und Leseverstehen, Schreiben und Sprechen) abdecken. Hier erhalten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, entsprechend ihrer Interessen und ihres Übungsbedarfs verstärkt gefördert zu werden.

Französisch kann als Grundkurs in der Oberstufe fortgesetzt und selbstverständlich auch als Abiturfach gewählt werden. In Kooperation mit den benachbarten Gymnasien kann Französisch auch als neueinsetzende Fremdsprache in der Eingangsphase („10. Klasse“) begonnen werden.

Fahrten und Exkursionen

Französische Kulturinstitute und ihre Angebote in Essen, Duisburg, Düsseldorf und anderen Städten NRWs werden von uns wahrgenommen und in das Schulleben hereingeholt. Auf diese Weise kommen die Lernenden direkt mit der französischen Kultur und auch Muttersprachlern in Kontakt. Aktuell bestehen Briefpartnerschaften mit einem Collège in La Réunion (einem Überseedepartment und einer Region Frankreichs im indischen Ozean) und einem Collège Metz in Frankreich. Der Kontakt zu La Réunion ist spannend, weil die Lernenden Gelegenheit erhalten, sich mit Schülerinnen und Schülern aus einem anderen geographischen Lebensraum trotz der Distanz austauschen können. Metz ist auch Begegnungsstätte, sodass den Lernenden hier auch die Möglichkeit zum direkten Kontakt mit französischen Schülerinnen und Schülern geboten wird. Wir freuen uns schon sehr darauf, den persönlichen Kontakt wieder aufzunehmen, sobald die Pandemiebedingungen dies wieder zulassen. Für einen kleinen Vorgeschmack und einen Eindruck stellt hier sich unsere Partnerschule in Metz vor:

 

Das Team

Die Fachschaft Französisch im Schuljahr 2020/21.