Am 18. Mai stand das ELSA ganz im Zeichen der Vielfalt: Anlässlich des diesjährigen IDAHOBIT gestaltete die Schülervertretung einen abwechslungsreichen „Tag der Vielfalt“, an dem sich die gesamte Schulgemeinschaft kreativ, interkulturell und gesellschaftlich engagiert mit unterschiedlichen Facetten von Vielfalt auseinandersetzte.
Bereits seit 2024 ist das ELSA Teil des Netzwerks Schule der Vielfalt. Damit verpflichtet sich die Schule aktiv gegen Queerfeindlichkeit einzutreten, Vielfalt sichtbar zu machen und jährlich einen Aktionstag zu gestalten. Der diesjährige Projekttag fand wie in den letzten Jahren auch rund um den IDAHOBIT statt – den „International Day Against Homophobia, Biphobia, Intersex Discrimination and Transphobia“. Dieser internationale Aktionstag erinnert jedes Jahr am 17. Mai daran, dass Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität respektiert und geschützt werden müssen.
Die Jahrgänge 5 und 6 feierten auf dem C-Schulhof das traditionelle „Internationale Frühstück“. Mit viel Engagement brachten die Schülerinnen und Schüler vielfältige Speisen aus unterschiedlichsten Ländern mit und gestalteten so ein buntes kulinarisches Buffet. Obwohl der Tag zunächst grau und regnerisch begann, hörte der Regen pünktlich zum Frühstück auf, sodass gemeinsam gegessen, ausprobiert und sich über verschiedene Kulturen ausgetauscht werden konnte.
Nach einem gemeinsamen Frühstück im Klassenverband arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 ganztägig unter dem Motto „Menschlichkeit verbindet UNS“ in verschiedenen Redaktionen zusammen. Dabei entstanden kreative Zeitungsbeiträge mit Interviews, Meinungstexten, Comics und Reportagen rund um die Frage, wie Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen respektvoll zusammenleben können.
Ab Jahrgang 8 stand die Aktion „Hinter der Maske – ich bin mehr als du siehst“ im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich kreativ mit Fragen der eigenen Identität, mit Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie mit der Sichtbarkeit marginalisierter Gruppen – insbesondere der LGBTQIA+-Community – im öffentlichen Raum. Ausgangspunkt war ein Kurzfilm zum Thema Identität und gesellschaftliche Erwartungen. Anschließend gestalteten die Jugendlichen Masken, die sichtbar machten, wie Menschen von außen wahrgenommen werden und welche Aspekte ihrer Persönlichkeit oft verborgen bleiben. Ziel der Aktion war es, über gesellschaftliche Zuschreibungen, Unsicherheiten und Vielfalt ins Gespräch zu kommen und ein wertschätzendes Miteinander zu fördern.
Der „Tag der Vielfalt“ unterstreicht, dass wir als Schule ein Ort sein wollen, an dem Offenheit, Respekt und Menschlichkeit gelebt werden. Die vielen kreativen Beiträge und das große Engagement der Schülerinnen und Schüler machten deutlich: Vielfalt verbindet und diese Haltung prägt das Schulleben am ELSA.
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