Ab morgen (15.06.) ist es soweit: Eine Woche lang wählen wir unsere Vertreterinnen für das Jugendparlament Oberhausen. Hier stellen sich die beiden Kandidatinnen vor:
Johanna Sophie Ringert (8c)
Hallo,
mein Name ist Johanna Sophie Ringert und ich gehe in die achte Klasse des Elsa-Brändström-Gymnasiums.
Ich bin der Meinung, man muss aktiv etwas tun um Veränderungen zu bewirken anstatt sich nur über die Dinge zu beschweren, die einem nicht gefallen. Weshalb ich dieses Jahr für das Jugendparlament in Oberhausen kandidiere.
Dort möchte ich mich für mehr Gleichberechtigung, Toleranz, Umweltschutz und das erkennen von mentalen Problemen bei Jugendlichen einsetzen.
MEINE HAUPTZIELE
- Mehr Freizeitangebote und Jugendtreffs ohne Konsumzwang oder kapitalistischen Hintergrund
- Kostenloses WLAN an allen öffentlichen Plätzen der Stadt.
- Verbreitung von Anlaufstellen bei psychischen Problemen.
weitere Ideen:
Gleichberechtigung & Vielfalt
- Barrierefreiheit: Abbau von baulichen Barrieren an Schulen und Freizeiteinrichtungen.
- Gleiche Chancen: Kostenlose Bereitstellung von Periodenprodukten auf allen Schultoiletten.
- Schule für alle: Förderung von Projekten gegen Sexismus, Rassismus und Klassismus im Alltag.
Antidiskriminierung
- Anlaufstellen: Aufbau einer anonymen, digitalen Meldestelle für Diskriminierung an Schulen.
- Kulturaustausch: Organisation von interkulturellen Jugendfesten.
- Aufklärung: Förderung von Workshops zu Antisemitismus, Rassismus, Feminismus und LGBTQIA+-Feindlichkeit.
Umweltschutz & Nachhaltigkeit
- Grüne Schulen: Entsiegelung von Schulhöfen und Anlage von Schulgärten oder Blühwiesen.
- Müllreduktion: Verbot von Einwegplastik bei Stadtfesten und Einführung von Pfandbechersystemen.
- Klimafreundliche Mensa: Mehr regionale, saisonale und rein pflanzliche Optionen beim Schulessen.
Katharin
a Ritter (10a)
Ich heiße Katharina Ritter und bin aus der 10 Klasse. Ich habe mich für das Jugendparlament beworben, weil ich mitbestimmen möchte und es mir wichtig ist, dass die Interessen meiner Mitschülerinnen und Mitschüler gehört werden. Ich will nicht nur zuschauen, sondern aktiv Verantwortung übernehmen und Veränderungen anstoßen, die den Alltag von Jugendlichen verbessern. Gleichzeitig interessiere ich mich dafür, politische Erfahrung zu sammeln, zu lernen, wie Entscheidungen getroffen werden, und meine eigenen Ideen einzubringen. Außerdem sehe ich das Jugendparlament als Chance, mich persönlich weiterzuentwickeln, selbstbewusster aufzutreten, neue Fähigkeiten zu gewinnen und mit engagierten Menschen zusammenzuarbeiten, die ähnliche Ziele verfolgen. Ein besonderes Ziel von mir ist es, eine Box einzuführen, in der Schülerinnen und Schüler anonym ihre Ideen und Anliegen einwerfen können. So müssen wir als Jugendparlament nicht „ins Blaue hinein“ überlegen, was wir tun könnten, sondern setzen uns gezielt mit den tatsächlichen Problemen auseinander, mit denen Jugendliche in ihrem Alltag zu kämpfen haben. Dadurch können wir echte Schritte in eine positive Richtung gehen. Mir ist besonders wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, ihre Meinung anonym und ehrlich einzubringen, damit wir gemeinsam echte Verbesserungen an unseren Schulen erreichen.
Bildquelle Logo Jugendparlament: youth4peace.de
